Was genau ist Design Thinking und wie funktioniert es?

Grob gesagt, durchläuft das Design Thinking vier Phasen: die Einfühlung, die Problemdefinition, die Ideengenerierung und das Prototyping.

Die erste Phase macht ganz klar das gesamte Konzept aus. Durch die Einfühlung lernt man die Bedürfnisse der Kunden nicht nur kennen, sondern auch verstehen. Man entwickelt Empathie - die magische Zutat für Design Thinking. Durch das Infragestellen von scheinbar Offensichtlichem, werden so neue Chancen und Herausforderungen aufgedeckt, die sonst nur schwer zu identifizieren gewesen wären. Aus dieser Fülle an Daten wird in der Problemdefinition ein Ziel definiert, das es nachhaltig zu lösen gilt. In der anschließenden Entwicklung werden innovative Lösungen konzipiert, die sich an den Bedürfnissen der Kunden und den Zielen des Unternehmens orientieren. Im letzten Schritt des Design Thinkings, dem Prototyping, werden diese Lösungen im Detail geprüft. Durch das Feedback der späteren Nutzer wird der Prototyp einem kontinuierlichen Lernprozess unterzogen, bis die Lösung umsetzbar wird. Zudem werden durch die interdisziplinäre Teamzusammenstellung die Silos in den Unternehmen aufgebrochen und alle relevanten Stakeholder bereits in den Entwicklungsprozess mit eingebunden. Das macht eine Ausrichtung des späteren Endproduktes nicht nur einfacher, sondern auch effizienter.

 

Seminar Design Thinking - die Kernthemen

Design Thinking stellt ein ergänzendes Puzzleteil zum agilen Projektmanagement dar. In unserem Seminar lernen Sie, wie Sie die Experiementierkultur und die veränderte Denkweise in Ihrem Unternehmen umsetzen können. Sie lernen die sechs Stufen des Design-Thinking-Prozesses kennen und wie Sie von der Problemdefinition zum Lösungskonzept kommen. Wir vermitteln Ihnen, wie Sie das Konzept des Perspektivwechsels optimal nutzen können und die menschenzentrierte Ideenentwicklung vorantreiben.