Usability ist eine Hauptvoraussetzung für erfolgreiche Produkte, Dienste und Systeme

In der heutigen, hoch technisierten und vernetzten Welt ist Benutzerfreundlichkeit (Usability) ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Dabei geht es nicht nur um die Zufriedenheit des Anwenders. Usability ist inzwischen zum Wettbewerbsvorteil und Alleinstellungsmerkmal von Herstellern geworden. Als Beispiel könnte man hier die Firma Apple nennen, dessen Produkte nicht nur auf Grund des guten Designs so erfolgreich sind. Gerade das einfach und intuitiv gestaltete System hat einem breiten Kundenkreis das Smartphone näher gebracht und trägt zum Erfolg der Produkte bei. Wo Usability im Wettbewerb besonders hervorsticht, sind Websites und Online-Shops. Hier ist der Erfolg einer benutzerfreundlichen Oberfläche und Menüführung direkt in Zahlen messbar. Finden sich die potentiellen Kunden nicht zurecht, wirkt sich das negativ auf den Umsatz aus und der Nutzer wechselt auf eine andere Seite.

Mit der Zeit fand auch eine gewisse Verschiebung der Tätigkeitsbereiche in einer Firmen-Kunden-Beziehung statt. So übernehmen wir im täglichen Leben Aufgaben, die vorher in der Verantwortung von Unternehmen lagen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Entwicklung im E-Banking. Deshalb müssen Anwendungen für Kunden so einfach wie möglich und intuitiv bedienbar sein. Das zu nennende Buzzword wäre hier wohl User Experience. Oft überwiegt die Usability auch andere Aspekte wie Kosten oder Funktionsumfang.

 

Usability Engineering: Optimieren der User Experience

Die größte Herausforderung bei diesem Thema ist wohl die zielorientierte Umsetzung von Projekten / Produkten in deren Entwicklung die unterschiedlichsten Parteien mit involviert sind: Ingenieure, Informatiker, Arbeitspsychologen und weitere Prozessbeteiligte aus anderen Disziplinen. Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit benötigen alle Beteiligten fachübergreifende Kenntnisse zum Thema Usability und den dazugehörigen Methoden. So gelingt es unterschiedliche Kulturen, Denkmodelle und Fachkompetenzen sinnvoll zu verbinden. Die gut funktionierende Zusammenarbeit und die Entwicklung einer optimalen Usability ist ausschlaggebend für den Erfolg des späteren Produktes.

Mit Methoden des Usability Engineering können Hersteller diese Anforderungen umsetzen und ihren Produkten neue Marktchancen erschließen. Usability und User Experience sollten so früh wie möglich im Entwicklungsprozess berücksichtigt werden, um Fehlentwicklungen zu verhindern. Geeignete Methoden für die Umsetzung können Sie bei uns an der OHM Professional School erlernen. Seit 2014 bieten wir zum Thema Usability unterschiedliche Studiengänge, Lehrgänge und Seminare an, die auf Berufstätige zugeschnitten sind. Folgende Formate stehen aktuell zur Auswahl:

  1. Zertifikatslehrgang
    berufsbegleitend in 9 Monaten,
    Abschluss als Usability Engineering Expert
    Kursbeginn: 22.02.2018. / Anmeldeschluss: 15.01.2018

  2. Vertiefung im Master Software Engineering und IT
    4 Semester berufsbegleitend
    Abschluss als M. Eng.
    Start: 11.10.2017 / Anmeldeschluss 15.09.2017

  3. Seminar und Workshop Usability Engineering
    Termin: 16.-18.11.2017 / Anmeldeschluss 06.11.2017

Mit unserem Angebot verfolgen wir im Wesentlichen zwei Ziele: Wir wollen eine spezifische Usability Fachkompetenz herausbilden und die Gesprächsfähigkeit für den Dialog mit den anderen Disziplinen methodisch unterstützen.

Unsere Zielgruppe umfasst Fachleute und Quereinsteiger, die sich mit dem Thema Usability aktiv befassen möchten. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Systementwickler
  • Softwareentwickler
  • Anforderungsanalytiker
  • Projektleiter
  • Entscheidungsträger
  • Designer
  • Informationsarchitekten
  • Arbeitspsychologen