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Aktuelle Trends im Controlling – so verändert sich die Rolle des Finanzwesens

Wenn Reportings zu viel Zeit kosten, Daten in unterschiedlichen Systemen schlummern und strategische Fragen unbeantwortet bleiben, wird klar: Das klassische Controlling reicht nicht mehr aus. Immer mehr Fach- und Führungskräfte erleben in ihrem Arbeitsalltag, wie sich die Anforderungen an das Finanzwesen rasant verändern. Neben fundierter Zahlenkenntnis sind heute digitale Tools, interdisziplinäres Denken und strategisches Know-how gefragt.

Die Rolle der Controller und Controllerinnen wandelt sich – und mit ihr die Erwartungen der Unternehmen. Doch was bedeutet das konkret für die Praxis? Welche Fähigkeiten gewinnen an Bedeutung, und wie können Sie sich optimal darauf vorbereiten? Wir geben Ihnen einen kompakten Überblick über die wichtigsten Entwicklungen im Controlling.

Inhaltsverzeichnis

  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Automatisierung und Digitalisierung
  3. Data Analytics und Business Intelligence
  4. Nachhaltigkeit und ESG-Reporting
  5. Veränderung der Rolle des Controllers
  6. Fazit

Das Wichtigste in Kürze

  • Prozesse im Controlling werden zunehmend automatisiert – Routineaufgaben entfallen.
  • Datenkompetenz und Analysefähigkeiten werden zum zentralen Erfolgsfaktor.
  • Nachhaltigkeitskennzahlen und ESG-Reporting gewinnen an Relevanz.
  • Controller und Controllerinnen übernehmen immer mehr strategische und beratende Aufgaben.

Automatisierung und Digitalisierung

Die Digitalisierung verändert das Controlling tiefgreifend. Viele Tätigkeiten, die früher manuell erledigt wurden – etwa das Sammeln von Daten aus verschiedenen Abteilungen oder das Erstellen von Reports – lassen sich heute automatisieren. Technologien wie Robotic Process Automation (RPA) und künstliche Intelligenz ermöglichen eine hohe Effizienz und minimieren Fehlerquellen.

Doch die Technik allein macht noch kein modernes Controlling. Vielmehr kommt es auf das Verständnis für die digitalen Prozesse und deren strategischen Nutzen an. Controller und Controllerinnen, die sich hier weiterbilden, können echte Mehrwerte für ihre Unternehmen schaffen – etwa durch schnellere Analysen, verlässliche Prognosen und transparente Dashboards.

Fundiertes Wissen in diesem Bereich bietet zum Beispiel eine spezialisierte Weiterbildung im Controlling, wie sie an der OHM Professional School angeboten wird.

Data Analytics und Business Intelligence

Der Zugang zu Daten ist heute kein Problem mehr – sie sinnvoll zu nutzen dagegen schon. Die Fähigkeit, aus großen Datenmengen handlungsrelevante Informationen zu extrahieren, ist längst zu einer Schlüsselkompetenz geworden. Moderne Business-Intelligence-Tools helfen dabei, komplexe Zusammenhänge zu erkennen, Trends frühzeitig zu identifizieren und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Controller und Controllerinnen agieren damit nicht länger nur reaktiv, sondern zunehmend proaktiv: Sie liefern Entscheidungsgrundlagen, identifizieren Risiken und zeigen Potenziale auf – und das auf Basis datengestützter Analysen. Ein solches Kompetenzprofil macht Controller und Controllerinnen zu unverzichtbaren Sparringspartnern und -partnerinnen im Unternehmen.

Nachhaltigkeit und ESG-Reporting

Gesellschaftliche Verantwortung, Umweltbewusstsein und soziale Aspekte rücken stärker in den Fokus von Unternehmen. Damit verbunden steigt die Relevanz des ESG-Reportings (Environmental, Social, Governance). Auch Controller und Controllerinnen sind hier gefordert: Sie müssen nicht nur klassische Finanzkennzahlen, sondern zunehmend auch Nachhaltigkeitsmetriken messen, bewerten und kommunizieren.

Die Integration von ESG in das Controlling bedeutet, neue KPIs zu definieren, Prozesse neu zu denken und interdisziplinär zu arbeiten – etwa mit CSR-Verantwortlichen oder dem Umweltmanagement. Es ist ein komplexes Feld, das jedoch zunehmend zur Standardanforderung wird, insbesondere im Rahmen von Berichtspflichten wie der CSRD-Richtlinie.

Veränderung der Rolle des Controllers

Früher wurden Controller und Controllerinnen vor allem als „Zahlenmenschen“ wahrgenommen – heute werden sie zunehmend als strategische Partner und Partnerinnen geschätzt. Dieser Wandel bringt neue Anforderungen mit sich: Neben fachlicher Kompetenz sind heute kommunikative Fähigkeiten, unternehmerisches Denken und Veränderungsbereitschaft gefragt.

Das Rollenbild entwickelt sich von den operativen Analysten und Analystinnen hin zu den strategischen Impulsgebern und -geberinnen – mit klarer Ausrichtung auf Wertschöpfung und Zukunftssicherheit. Wer diesen Wandel aktiv mitgestalten möchte, kann zum Beispiel durch ein berufsbegleitendes Studium gezielt die nötigen Kompetenzen erwerben und sich gleichzeitig beruflich weiterentwickeln.

Auch kompaktere Formate wie Zertifikatslehrgänge im Controlling bieten praxisnahe Qualifikationen, die sich unmittelbar im Berufsalltag anwenden lassen.

Fazit

Das Controlling der Zukunft ist digital, vernetzt und strategisch. Wer den Wandel aktiv mitgeht, profitiert von spannenden Karriereperspektiven und einer wachsenden Bedeutung im Unternehmen. Ob es um die Einführung neuer Technologien, den Aufbau von Datenkompetenz oder die Integration von ESG-Kriterien geht – die Herausforderungen sind groß, aber die Chancen ebenso.

Mit einem passenden Weiterbildungsformat der OHM Professional School – ob Zertifikatslehrgang oder Master – bereiten Sie sich gezielt auf diese Zukunft vor. Denn eines steht fest: Weiterbildung lohnt sich im Controlling mehr denn je.